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Februar 2003

Europäisches online Jugendmagazin

 

Live aus Willingen


Links für Hanni-Fans:



Gut gemachte polnische Fan-site, in Englisch und Polnisch




Hanni holt das gelbe Trikot bei der größten Skisprungparty des Jahres


von Melanie Reinert


Am 8./9. Februar 2003 war es wieder soweit: Weltcupspringen in Willingen. Tausende von Fans pilgerten ins Waldecker Upland um Hanni, Martin&Co live zu erleben.

Vor 34 000 Zuschauern im Hexenkessel von Willingen gelang Sven Hannawald am 8. Februar ein Sieg der Superlative. Der 28-Jährige errang den Sieg mit einer noch nie erreichten Punktzahl von 328,2 Punkten und Sprüngen von 142 und 147 Metern vor den beiden Österreichern Andreas Widhölzl (308,3/140,5m/138m) und Florian Liegl (307,0/138m/142m).

Hannawald schwebte und kostete seinen Sieg aus. Minutenlang ließ er sich von der tobenden Menschenmasse feiern und verteilte Küsschen ins Publikum. Ein besonderen Bonus nach seinem 18. Weltcupsieg gab es auch noch: Zum ersten Mal in seiner Laufbahn zog er sich das gelbe Trikot des Weltcupführenden über. "Ich genieße diesen Tag, der mir in Erinnerung bleiben wird. Ich bin überwältigt, das war Lust pur", schwärmte der Hinterzartener.


Hanni und wann kommt der Rest?


Zweitbester Deutscher wurde Georg Späth, der als 17. seine bisherigen Leistungen bestätigen konnte. Martin Schmitt schaffte mit viel Glück einen 22. Platz. Der viermalige Weltmeister läuft seiner Form hinterher. "Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn er eine Wettkampfpause eingelegt hätte", äußerte sich Hannawald zum Abschneiden seines Mannschaftskollegen.

Michael Uhrmann erreichte Platz 25, dicht gefolgt von Michael Neumayer auf Platz 26. Christof Duffner und Stefan Pieper (31. und 38.) erreichten das Finale nicht. Max Mechler reiste wegen eines grippalen Infekts vorher ab.


Willingen und der Wind


Am Sonntag hatte der Wettergott über Sieg und Niederlage nach nur einem Durchgang in Willingen entschieden. Einen Tag nach Hannawalds sechsten Saisonsieg landete er am Sonntag bei schlechten und irregulären Bedingungen nur auf Rang 36.

Auf dem Siegerpodest standen diesmal andere. Die Japaner konnten einen Doppelsieg mit Noriaki Kasai (167,1/147m) vor Hideharu Miyhahira (161,7/144m) verbuchen. Dritter wurde der Slowene Robert Kranjec (157,6/142m).

Bester DSV-Adler war Michael Neumayer auf Rang 17. Stefan Pieper schaffte einen 19. Platz und Christof Duffner wurde 28. Martin Schmitt wurde 45. und bei Michael Uhrmann reichte es mit 81 Metern nur für Platz 49. Der Zweitbeste Deutsche vom Vortag, Georg Späth, ist schon in der Qualifikation ausgeschieden.


Mechler darf mit zur WM


Nach dem Weltcup nominierte Bundestrainer Heß Maximilian Mechler für die WM. "Wenn man nach den Nominierungsprinzipien geht, hat es keiner außer dem schon feststehenden Quartett geschafft. Bei der Teilerfüllung schneidet Mechler am besten ab", begründete Heß seine Nominierung.

Hannawald, Schmitt, Uhrmann und Späth hatten die Norm für die WM schon vorher erfüllt. Am 11. Februar nominierte der Bundestrainer Duffner nach, da der Einsatz des noch an einem Infekt erkrankten Mechlers nicht gewährleistet sei
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SPORT

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Interview mit Handballer Stefan Kretzschmar



 

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