homeeuropeantiracismfriendsjobsget involved
homeabout pop-upeducationartsmusictravel

Februar 2003

Europäisches Online Jugendmagazin

 

Steckbriefe Medienberufe beim Arbeitsamt



Journalist/in

Reporter/in

Hörfunk- und Multimedia-
journalist/in

Redakteur/in



Schöne bunte Medienwelt


Im professionellen Bereich voll digitalisiert...


Bei der Schülerzeitung manchmal noch Handarbeit

Hurra, ich hab' einen Job in den Medien!


Text: Melanie Reinert

Viele junge Menschen träumen von einem Job in den Medien, aber wie bekommt man denn so einen Job? Gerade in Zeiten der hohen Arbeitslosigkeit und der Kirch-Krise. Immer mehr Journalisten werden entlassen, viele Firmen stellen Praktikanten ein, die für "lau" arbeiten müssen. Und vor allem: Ist man überhaupt geeignet für einen Medienjob? Aber so ein Traumjob, was er für viele immer noch ist, bedeutet auch Überstunden und auch mal ein Wochenende voller Arbeit während die Freunde ins Kino oder die Disco gehen.

Aber wie genau bekommt denn jetzt einen Job in den Medien? Sinnvoll sind Praktika, egal ob 14 Tage oder drei Monate. Praktika werden auf diversen Internetseiten angeboten, da oft Vorkenntnisse erwünscht sind, sollte man schon frühzeitig für die Schülerzeitung oder eine Lokalzeitung schreiben. Während diverser Praktika merkt man schnell, ob einem z. B. der Hörfunk-Journalismus oder der Print-Journalismus eher liegt.

Die wichtigsten Vorraussetzungen für einen ( Nachwuchs- ) Journalisten sind Neugierde, Hartnäckigkeit ( sich ruhig nach einer Absage erneut bewerben ), eine gute Allgemeinbildung und die Fähigkeit Sachverhalte rasch zu analysieren und Anderen verständlich zu machen. Zudem sollte man auch unter Zeitdruck gut arbeiten können und Kritik einstecken können.

Neben Praktika gibt es noch andere Einstiegsmöglichkeiten. Da gibt es das Volontariat. Mehr als 80 % aller journalistischen Berufsanfänger absolvieren ein Volontariat bei der Presse, Rundfunk oder Agenturen. Wichtig: Oft werden diverse Praktika und/oder abgeschlossenes Hochschulstudium verlangt. Dabei ist das Studienfach anscheinend weniger entscheidend und sollte nach eigenen Neigungen gewählt werden.

> Neben dem Volontariat zählen Journalistenschulen zu den ältesten Ausbildungswegen im Journalismus. Die Bewerberzahlen sind jedoch ausserordenlich hoch. Es wird eine Vorauswahl anhand von Lebensläufen und Arbeitsproben getroffen. Tests und persönliche Gespräche entscheiden über die Besetzung der Ausbildungsklassen.

Den Studiengang Journalismus kann man nur an einigen Unis studieren ( z.B. Dortmund, Leipzig, München...). Die Plätze pro Jahr sind sehr gering. Trotz Diplom-Studiengang sollte man nebenher als freier Journalist arbeiten.

Wer einen Job in den Medien ergattern will, sollte den Sprung ins kalte Wasser wagen und einfach mal nach einem Praktikum auf den folgenden Seiten schauen:

www.medienhandbuch.de

www.horizont.net

www.newsroom.de

Oder auch direkt bei den Zeitungen, TV-Sendern und Rundfunkanstalten!!!

 

EuropaStop RassismusFreundeBeruf
Misch dich einPop-up ClubUniKulturMusikReisen

Kontakt:team@pop-up.org
Pop-up webmaster: angeli@pop-up.org

©ewz dortmund

uP