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Dezember 2004

Das europäische online Jugendmagazin

 




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www.the-scorpions.com



www.scorps.com"



Text: Matthias Klein

Die Scorpions sind zurück!

"Na und?" werden viele Anhänger der gepflegten Rockmusik jetzt wohl fragen, genießen die Hannoveraner doch in weiten Teilen des deutschen Hardrock-Publikums den zweifelhaften Ruf einer "Hausfrauenrock-Band." Entscheidend dafür war wohl vor allem der Mega-Erfolg ihrer Balladen wie "Still Loving You", "Send Me An Angel" oder vor allem natürlich von "Wind Of Change" Ende der achtziger/Anfang der neunziger Jahre. Und auch das letzte Studioalbum der Skorpione, "Eye II Eye" aus dem Jahre 1999, war wenig dazu angetan, den klassischen Hardrock-Hörer zu begeistern, gab es doch durch einige technische Effekte einen überraschenden und wenig überzeugenden Eindruck für die Lauscher einzufangen. Die beiden dann nachfolgenden Scorpions-Scheiben, auf denen als Best Of die Klassiker sinfonisch (Moments Of Glory, 2000) bzw. akustisch (Acoustica, 2001) intoniert wurden, waren auch nicht wirklich geeignet, die Fans alter Silberlinge wie "Blackout" von 1982 zu begeistern. Der Ruf war also deftig ruiniert. Warum also an dieser Stelle überhaupt weiterlesen?

Weil es sich lohnt. Denn das neue Album ist anders. Klar, auch hier finden sich die obligatorische Balladen: "Maybe I Maybe You" plätschert zunächst nur aus den Boxen, um dann jedoch gegen Ende noch mal ordentlich zu grooven. Und mit "She Said" bringen die Skorpione noch eine weitere Ballade an den Start, die jedoch alle bekannten Scorpions-Merkmale aufweist und durchaus zu gefallen weiß. Und der Rest der Platte? Heavyrock at its best! Ob beim wunderbar rockenden "Someday Is Now" oder bei "This Time", das als typischer Hardrocksong an alte Glanzzeiten erinnert. Ein weiters Highlight stellt dann "Deep And Dark" dar, ein Melodic-Rocker, der absolut Ohrwurm-Qualitäten besitzt. Hinzu kommen mit "Love ´Em Or Leave ´Em" und dem finalen "Remember The Good Times" zwei lockere, unbeschwerte Rocksongs, mit denen man wunderbar mitrocken kann.

Vielfalt ist auf diesem Album also Trumpf. Die Akzente liegen aber eindeutig auf den zwar jederzeit melodischen, aber superb rockenden Songs. Vom alten Ruf der Scorpions sollte sich daher kein geneigter Rocker abschrecken lassen, denn eines sei gesagt: Hausfrauenrock klingt anders. Definitiv.

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